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Brain off
meets Brain
brush
Die optimale Nutzung der Mitarbeiterpotentiale ist der Schlüssel zum Erfolg.
Das Tempo der Globalisierung, die zunehmende Informationsflut und immer engere
Rahmenbedingungen lähmen die Initiative vieler Menschen. Sie verlernen eigene
Begabungen zu erkennen, Schwerpunkte zu setzen, Überflüssiges abzulegen.
Erst durch ein neues Zusammenspiel der Sinne kann wieder Intuition entstehen.
Intuition bedeutet bewusst Chancen wahrzunehmen und ist die
spontane Fähigkeit, neue Möglichkeiten zu simulieren.
Das beginnt damit, sich selbst wahrzunehmen.
Wenn der Mensch sich selbst wahrnimmt, behält er die Kontrolle über die wesentlichen
Zusammenhänge. Nur wer sich selbst wahrnehmen kann, ist in der Lage, Nachhaltigkeit
zu erzeugen und Verantwortung zu übernehmen.
Auf diesem Weg zur Wahrnehmung von sich selbst und den entscheidenden
Erfolgsfaktoren der Umwelt wollen wir Sie wieder hinführen.
Dieser einzigartige und neue Trainingsansatz eröffnet neue Perspektiven.
Überflüssiges fällt ab. Alte Muster lösen sich auf. Das macht Freude,
motiviert und öffnet den Horizont für neue Ideen und Herausforderungen.
Es macht die Konzentration auf persönliche und unternehmerische Ziele möglich.
Ablauf
- 4 - 5-stündige Abendveranstaltung
- auch als ganztägiges Seminar buchbar
- Themen nach Absprache
- geeignet auch in Verbindung mit Ihren Firmenseminaren
Aktuell
Stuttgarter Zeitung vom 17. Juni 2006:
Gezielte Fokussierung
Bessere Selbstwahrnehmung macht
Potenziale verfügbar
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Panta rhei – alles fließt – das wusste schon der
griechische Philosoph Heraklit. Auch in Un-ternehmen ist seit langem das einzig
Beständige der viel zitierte Wandel. Für viele Führungskräfte und Mitarbeiter
bedeutet das, offener für neue Herausforderungen werden zu müssen und zu lernen,
über den berühmten Tellerrand zu schauen, eigene Stärken zu erkennen und diese
gezielt einzusetzen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen der zwölf
Teilnehmer, allesamt Führungskräfte der ersten und zweiten Ebene, beim
zweitägigen Seminar „Brain off meets brain brush“ im Waldknechtshof in
Baiersbronn-Kloster-reichenbach. Schließlich versprachen ihnen die beiden
Leiter, Managementtrainer Wolfgang Scharrer und Künstler Gyjho
Frank, mittels mentaler Übungen und gezielter Aktivierung sämtlicher Sinne zu
lernen, persönliche Grenzen zu überwinden, Intuition und Kreativität zu
entwickeln und individuelle Potenziale verfügbar zu machen.
Gleich zu Beginn verdeutlichte Scharrer, wie Zeitdruck, Informationsflut
und Stress
die Initiative vieler Menschen lähmen. „Eigene Begabungen werden nicht mehr
erkannt, Schwerpunkte nicht gesetzt, Überflüssiges nicht abgelegt.“ Wichtig sei,
sich neue Anregungen einzuholen, sich zu öffnen. Eine entscheidende Rolle
spielten Gelassenheit und Intuition. Indem man die Sinne aufnehmen lasse,
entdecke man die eigenen Potenziale, könne man durch ein gestärktes
Selbstbewusstsein Chancen erfolgreicher nutzen.
Derart
sensibilisiert, gelang es Gyjho Frank sehr leicht, in die nächste Seminarphase
überzuleiten und in der Galerie des Waldknechtshofs die Welt der Farben
zu erläutern. Zunächst erfahren die
Teilnehmer, was die unterschiedlichen Farben
ausdrücken, etwa Rot gleich Dynamik oder
Blau gleich Tiefgründigkeit und welche
Bedeutung Farbtemperaturen haben: So wirken
Rot, Orange und Gelb (Sonne, Feuer) auf das
Temperament, |
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während die kalten Farben Blau (Wasser)
und Grün (Frische) das Gemüt
beeinflussen. Anschließend sollte die Gruppe malen, keine gegenständlichen
Motive, sondern einfach drauflos - sich dem „Farbrausch“ hingeben.
Ziel dieser
ungewöhnlichen Form der Wahrnehmungsschärfung war es, einen anderen Zugang zu
sich selbst zu finden, bei sich Kraft und Leidenschaft zu verspüren. Gyjho
Frank: „Je besser die Sinne miteinander verknüpft sind, desto leichter fällt es,
zu handeln, ohne analytisch im Kopf stecken zu bleiben.“ Da sich durch die
Reflexion alte Verhaltensmuster auflösen, öffne sich der Horizont für neue
Ideen.
In weiteren
mentalen Übungen ging es darum, wie Menschen Gedanken, Gefühle beeinflussen
können. Beispielsweise könne man, so die Trainer, durch gezielte Fokussierung
auch dort fast immer einen Parkplatz bekommen, wo andere Autofahrer nur besetzte
Parkplätze wahrnehmen. Dies gelte entsprechend für die Wahrnehmung von
geschäftlichen Alternativen. In einem verblüffenden Experiment bewies der
Trainer, dass wir nur das wahrnehmen, was wir wahrnehmen wollen. Er ließ die
Teilnehmer auf ihre Armbanduhr schauen, um die Farbe des Zifferblatts zu
überprüfen. Anschließend konnten die wenigsten Teilnehmer sagen, wie spät es ist
- obwohl sie gerade noch auf die Uhr gesehen hatten.
„Mentale Stärke
basiert auf dem Prinzip, dass alles, was man glaubt oder sich bildhaft
vorstellen kann, vom Unterbewusstsein in die Tat umgesetzt wird“, sagt
Wolfgang Scharrer. Demzufolge liege
in der mentalen Vorstellungskraft der Ansatzpunkt für jegliche positive
Veränderung.
Für Gernot Marquardt, Unternehmensberater in Stuttgart, war
verblüffend, wie einfach man sich auf diese Weise der Wirkung der eigenen
Gedanken bewusst wird: „Im Berufsalltag wird mir das sicher helfen,
Stress-situationen besser zu begegnen.“
Michael Gestmann |
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