Doch wie kann man ein Leben einerseits genussvoll,
andererseits gesund gestalten?
Dies setzt Veränderungen voraus – im Verhalten und im
Denken. Entscheidend ist, dass man bereit ist für
Veränderungen.
Nur wer dazu fähig ist, wird alt werden und dabei jung
bleiben. Und dies muss als eine ganzheitliche, natürliche
Entwicklung angesehen werden - auf der körperlichen,
geistigen und seelischen Ebene.
Exposé
1. Kapitel: Alter hat Zukunft
Warum ist es so schwer mit dem Älterwerden? Für die meisten
Menschen ist Altwerden ein angstbesetztes Thema.
Doch das Altern ist überwiegend eine Sache der Einstellung.
Und diese Einstellung bestimmt jeder selbst.
2. Kapitel: Anti-Aging-Medizin
Altwerden verbinden heute immer noch viele Menschen mit
Gebrechlichkeit, körperlicher und geistiger Unbeweglichkeit
und
sogar Hilflosigkeit, mit Verlust von körperlicher
Attraktivität, Kraft und Potenz. Man soll zum „alten Eisen“
gehören und erleidet
dabei nicht selten sogar den Verlust von Menschenwürde.
Ziel der Alters-Medizin ist es, den genannten Erscheinungen
vorzubeugen und alterungsbedingte Beschwerden günstig zu
beeinflussen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass die
Medizin alleine diese Entwicklung nicht bewirken kann.
Doch soll zunächst einmal veranschaulicht werden, was den
Menschen überhaupt alt macht und danach: welche
medizinischen Vorbeugungen getroffen werden können.
A: Der Alterungsprozess (Alterungstheorien)
B: Verlängerung der Lebenserwartung
C: Anti-Aging-Medizin für jede Altersgruppe?
3. Kapitel: Ernährung
Die Menschen essen heutzutage in großem Maße
Pseudo-Lebensmittel. Also Dinge, die statt das Leben zu
erhalten,
dieses in hohem Maße gefährden können. Geschieht dies durch
Manipulation der Lebensmittelindustrie oder sind wir nur
ahnungslos? Trotz Informationsflut fehlen die einfachsten
Grundkenntnisse über zahlreiche Nahrungsmittel.
Es gilt also, zu einem natürlichen, bewussten Essverhalten
zurückzufinden und Fehlsteuerungen entgegenzuwirken.
A: Welche Faktoren beeinflussen den Alterungsprozess negativ
B: Die richtige Ernährung
C: Wie halte ich mein Idealgewicht
D: Ernährung im Alter
4. Kapitel: Stress
Stress lässt vorzeitig altern. Zusammenhänge von Stress
mit vielerlei ernst zu nehmenden Krankheiten sind
wissenschaftlich nachgewiesen. Der Stress wird langsam
problematisiert, es gilt nicht mehr unbedingt als chic,
unter
Stress zu stehen.
Stresszeichen sind nicht nur subjektive Empfindungen. Es
finden tatsächlich nachweisbare Veränderungen im Organismus
statt. Eine Studie von Heidelberger Wissenschaft¬lern
belegt: Stress verändert die Körperzellen.
Es gibt kein Patentrezept, wie man zu einem Leben ohne
Stress kommen kann. Jedermann erlebt Stress. Er ist eine
natürliche Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung.
Zwar kann und soll dieser Stress-Mechanismus nicht
abgeschaltet werden, jedoch ist man den negativen
Auswirkungen nicht zwangsläufig ausgeliefert. Es gibt eine
Reihe von
einfachen Hilfen sowohl bei der Prävention als auch bei
akuten Stresssituationen. Diese Maßnahmen sind dazu
geeignet,
auf der einen Seite die negativen Auswirkungen von Stress zu
vermeiden, auf der anderen Seite die Lebensfreude und
Lebensqualität zu erhöhen.
A: Phänomen Stress
B: Stress-Management
C: Zeitmanagement
D: Die Wiederentdeckung der Langsamkeit
5. Kapitel: Sport und Bewegung
"Use it or lose it" - "Gebrauche es, oder es wird
verkümmern" - mit dieser ebenso schlichten wie
unbarmherzigen Formel
beschreiben Mediziner den engen
Zusammenhang zwischen Aktivität und Altern. Durch
Nichtgebrauch werden die Knochen
krank, durch Gebrauch bleiben sie gesund. Das gleiche gilt
für Muskeln, Gelenke und Gehirn. Auch ältere Menschen
brauchen ein Mindestmaß an Kraft und Gleichgewichtssinn, um
schnell reagieren zu können, wenn der Körper versehentlich
in eine instabile Lage kommt.
Mangelnde Bewegung rächt sich in vielerlei Hinsicht: Im
Alter teilen sich die Zellen langsamer und das Muskelgewebe
erschlafft, während das Fettgewebe wächst. Folge sind
Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen und vor allem Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, mit 50 Prozent häufigste
Todesursache in Deutschland. Auch das in der
industrialisierten Welt
mittlerweile wichtigste Krankheitssymptom, das so genannte "Metabolische
Syndrom" - Übergewicht, Bluthochdruck und
Diabetes - wird durch falsche Ernährung und mangelnde
Bewegung verursacht.
Aus diesen Gründen sollten Menschen über 40 eigentlich das
ganze Jahr lang etwas für ihre Fitness tun, zumindest
sofern sie sich nicht durch berufliche oder familiäre
Aktivitäten in Schwung halten.
A: Das Gesundheitstraining
B: Training in der Praxis
C: Jungbrunnen Bewegung
6. Kapitel: Positiver Lebensstil
Zwar sind die Forschungen über positiven Lebensstil noch
in den Kinderschuhen, doch zeichnet sich bereits jetzt schon
eine deutliche Tendenz ab: Forschungsergebnisse weisen klar
darauf hin, dass Lebensqualität und Lebensquantität stark
miteinander verbunden sind.
Doch was ist gemeint mit positivem Lebensstil? Die rosarote
Brille allein verhilft nicht zu Lebensqualität, vielmehr
geht es
u.a. um folgende Komponenten:
- Eine optimistische Einstellung zum Leben und seinen
Möglichkeiten
- Neugier gegenüber sich selbst und der Umwelt
- Eine Verpflichtung gegenüber dem Sinn des Lebens zu spüren
- Der Wunsch nach Glück, Spaß und persönlicher
Weiterentwicklung
- Die Bereitschaft, aktiv zu sein
- Keine Angst vor Veränderungen zu haben
- Selbst bestimmen zu können, was an einem Tag passiert
- Die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen
A: Veränderungen anpacken
B: Umgang mit Beziehungen
C: Gelassenheit
D: Positive leben länger
7. Kapitel: Die Suche nach dem Glück
In der Mitte seines Lebens beschleicht so manchen
Menschen eine große Verunsicherung. Das, wofür er bisher
gestrebt hat, empfindet er nicht mehr so spannend, ja sogar
langweilig oder falsch.
Die langjährige Partnerschaft hat ihren Reiz verloren und
wirkt ernüchternd manchmal erdrückend. Lebensformen und
Einstellungen anderer Menschen werden plötzlich interessant,
da sie an verpasste Gelegenheiten und verborgene Wünsche
erinnern.
Das Gefühl der jugendlichen Sicherheit, noch ein ganzes
Leben vor sich zu haben, wird plötzlich von der Erkenntnis
verdrängt,
das nur noch die Hälfte übrig bleibt. „Die biologische
Vergangenheit ist länger als die zu erwartende
Lebenszukunft“.
Sinn der zweiten Lebenshälfte ist mit deren Aufgabe
verbunden, sich mehr von der Außenwelt ab- und der eigenen
Innenwelt zuzuwenden. Im höheren Lebensalter wird eine
abnehmende gesundheitliche Befindlichkeit durch ein erhöhtes
psychisches
Wohlbefinden kompensiert; ein Prozess, der im mittleren
Lebensalter einsetzt und sich im höheren Lebensalter noch
verstärkt.
Aus diesen Überlegungen heraus stellt sich die Frage nach
dem Glück und auch nach dem Sinn.
A: Der philosophische Weg zum Glück
B: Der Sinn des Lebens
C: Die Glückssuche im Materiellen
8. Kapitel: Anhang
1. das 10-Minuten Vielseitigkeitstraining
2. Glossar
3. Quellen und Literaturverzeichnis
Erschienen 2008 bei edition nove
ISBN 978-3-85251-379-9
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