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Buch - Tipp:

 

DIE ZWEITE HÄLFTE

Lebenskunst für Fortgeschrittene

Was erwartet mich in der „Zweiten Hälfte“ des Lebens?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn sie die 40 überschritten haben.
Erste Anzeichen von körperlichen Veränderungen machen sich bemerkbar.
Der Alterungsprozess setzt ganz offensichtlich ein.
Eine beginnende Verunsicherung wirft Fragen auf wie:

- wie kann ich meine Vitalität erhalten?
- welche Faktoren beeinflussen den Alterungsprozess?
- ernähre ich mich richtig?
- sollte ich mehr für meine körperliche Fitness tun?
- wie bleibe ich möglichst lange auch geistig fi?
- was will ich eigentlich noch in meinem Leben erreichen?


 


Doch wie kann man ein Leben einerseits genussvoll, andererseits gesund gestalten?
Dies setzt Veränderungen voraus – im Verhalten und im Denken. Entscheidend ist, dass man bereit ist für Veränderungen.
Nur wer dazu fähig ist, wird alt werden und dabei jung bleiben. Und dies muss als eine ganzheitliche, natürliche Entwicklung angesehen werden - auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene.


Exposé


1. Kapitel: Alter hat Zukunft

Warum ist es so schwer mit dem Älterwerden? Für die meisten Menschen ist Altwerden ein angstbesetztes Thema.
Doch das Altern ist überwiegend eine Sache der Einstellung. Und diese Einstellung bestimmt jeder selbst.


2. Kapitel: Anti-Aging-Medizin

Altwerden verbinden heute immer noch viele Menschen mit Gebrechlichkeit, körperlicher und geistiger Unbeweglichkeit und
sogar Hilflosigkeit, mit Verlust von körperlicher Attraktivität, Kraft und Potenz. Man soll zum „alten Eisen“ gehören und erleidet
dabei nicht selten sogar den Verlust von Menschenwürde.
Ziel der Alters-Medizin ist es, den genannten Erscheinungen vorzubeugen und alterungsbedingte Beschwerden günstig zu
beeinflussen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Medizin alleine diese Entwicklung nicht bewirken kann.
Doch soll zunächst einmal veranschaulicht werden, was den Menschen überhaupt alt macht und danach: welche
medizinischen Vorbeugungen getroffen werden können.
A: Der Alterungsprozess (Alterungstheorien)
B: Verlängerung der Lebenserwartung
C: Anti-Aging-Medizin für jede Altersgruppe?


3. Kapitel: Ernährung

Die Menschen essen heutzutage in großem Maße Pseudo-Lebensmittel. Also Dinge, die statt das Leben zu erhalten,
dieses in hohem Maße gefährden können. Geschieht dies durch Manipulation der Lebensmittelindustrie oder sind wir nur
ahnungslos? Trotz Informationsflut fehlen die einfachsten Grundkenntnisse über zahlreiche Nahrungsmittel.
Es gilt also, zu einem natürlichen, bewussten Essverhalten zurückzufinden und Fehlsteuerungen entgegenzuwirken.
A: Welche Faktoren beeinflussen den Alterungsprozess negativ
B: Die richtige Ernährung
C: Wie halte ich mein Idealgewicht
D: Ernährung im Alter


4. Kapitel: Stress

Stress lässt vorzeitig altern. Zusammenhänge von Stress mit vielerlei ernst zu nehmenden Krankheiten sind
wissenschaftlich nachgewiesen. Der Stress wird langsam problematisiert, es gilt nicht mehr unbedingt als chic, unter
Stress zu stehen.
Stresszeichen sind nicht nur subjektive Empfindungen. Es finden tatsächlich nachweisbare Veränderungen im Organismus
statt. Eine Studie von Heidelberger Wissenschaft¬lern belegt: Stress verändert die Körperzellen.

Es gibt kein Patentrezept, wie man zu einem Leben ohne Stress kommen kann. Jedermann erlebt Stress. Er ist eine
natürliche Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung. Zwar kann und soll dieser Stress-Mechanismus nicht
abgeschaltet werden, jedoch ist man den negativen Auswirkungen nicht zwangsläufig ausgeliefert. Es gibt eine Reihe von
einfachen Hilfen sowohl bei der Prävention als auch bei akuten Stresssituationen. Diese Maßnahmen sind dazu geeignet,
auf der einen Seite die negativen Auswirkungen von Stress zu vermeiden, auf der anderen Seite die Lebensfreude und
Lebensqualität zu erhöhen.
A: Phänomen Stress
B: Stress-Management
C: Zeitmanagement
D: Die Wiederentdeckung der Langsamkeit


5. Kapitel: Sport und Bewegung

"Use it or lose it" - "Gebrauche es, oder es wird verkümmern" - mit dieser ebenso schlichten wie unbarmherzigen Formel
beschreiben Mediziner den engen Zusammenhang zwischen Aktivität und Altern. Durch Nichtgebrauch werden die Knochen
krank, durch Gebrauch bleiben sie gesund. Das gleiche gilt für Muskeln, Gelenke und Gehirn. Auch ältere Menschen
brauchen ein Mindestmaß an Kraft und Gleichgewichtssinn, um schnell reagieren zu können, wenn der Körper versehentlich
in eine instabile Lage kommt.
Mangelnde Bewegung rächt sich in vielerlei Hinsicht: Im Alter teilen sich die Zellen langsamer und das Muskelgewebe
erschlafft, während das Fettgewebe wächst. Folge sind Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen und vor allem Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, mit 50 Prozent häufigste Todesursache in Deutschland. Auch das in der industrialisierten Welt
mittlerweile wichtigste Krankheitssymptom, das so genannte "Metabolische Syndrom" - Übergewicht, Bluthochdruck und
Diabetes - wird durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung verursacht.
Aus diesen Gründen sollten Menschen über 40 eigentlich das ganze Jahr lang etwas für ihre Fitness tun, zumindest
sofern sie sich nicht durch berufliche oder familiäre Aktivitäten in Schwung halten.
A: Das Gesundheitstraining
B: Training in der Praxis
C: Jungbrunnen Bewegung


6. Kapitel: Positiver Lebensstil

Zwar sind die Forschungen über positiven Lebensstil noch in den Kinderschuhen, doch zeichnet sich bereits jetzt schon
eine deutliche Tendenz ab: Forschungsergebnisse weisen klar darauf hin, dass Lebensqualität und Lebensquantität stark
miteinander verbunden sind.
Doch was ist gemeint mit positivem Lebensstil? Die rosarote Brille allein verhilft nicht zu Lebensqualität, vielmehr geht es
u.a. um folgende Komponenten:
- Eine optimistische Einstellung zum Leben und seinen Möglichkeiten
- Neugier gegenüber sich selbst und der Umwelt
- Eine Verpflichtung gegenüber dem Sinn des Lebens zu spüren
- Der Wunsch nach Glück, Spaß und persönlicher Weiterentwicklung
- Die Bereitschaft, aktiv zu sein
- Keine Angst vor Veränderungen zu haben
- Selbst bestimmen zu können, was an einem Tag passiert
- Die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen
A: Veränderungen anpacken
B: Umgang mit Beziehungen
C: Gelassenheit
D: Positive leben länger


7. Kapitel: Die Suche nach dem Glück

In der Mitte seines Lebens beschleicht so manchen Menschen eine große Verunsicherung. Das, wofür er bisher gestrebt hat, empfindet er nicht mehr so spannend, ja sogar langweilig oder falsch.
Die langjährige Partnerschaft hat ihren Reiz verloren und wirkt ernüchternd manchmal erdrückend. Lebensformen und
Einstellungen anderer Menschen werden plötzlich interessant, da sie an verpasste Gelegenheiten und verborgene Wünsche
erinnern. Das Gefühl der jugendlichen Sicherheit, noch ein ganzes Leben vor sich zu haben, wird plötzlich von der Erkenntnis
verdrängt, das nur noch die Hälfte übrig bleibt. „Die biologische Vergangenheit ist länger als die zu erwartende Lebenszukunft“.

Sinn der zweiten Lebenshälfte ist mit deren Aufgabe verbunden, sich mehr von der Außenwelt ab- und der eigenen Innenwelt zuzuwenden. Im höheren Lebensalter wird eine abnehmende gesundheitliche Befindlichkeit durch ein erhöhtes psychisches
Wohlbefinden kompensiert; ein Prozess, der im mittleren Lebensalter einsetzt und sich im höheren Lebensalter noch verstärkt.
Aus diesen Überlegungen heraus stellt sich die Frage nach dem Glück und auch nach dem Sinn.
A: Der philosophische Weg zum Glück
B: Der Sinn des Lebens
C: Die Glückssuche im Materiellen


8. Kapitel: Anhang

1. das 10-Minuten Vielseitigkeitstraining
2. Glossar
3. Quellen und Literaturverzeichnis
 

Erschienen 2008 bei edition nove
ISBN 978-3-85251-379-9

 

 

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